1927 in Böblingen geboren
Studium und künstlerische Ausbildung an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart
Studien am Institut für Kunstgeschichte der Universität Stuttgart
als Architekt in Deutschland und in der Schweiz tätig
seit 1980 verstärkte Hinwendung zur Malerei
seit 1990 Ausstellungen im privaten und öffentlichen Raum
Bilder in öffentlichen und privaten Sammlungen
Mitglied im Kunstverein Böblingen
Mitglied im Stuttgarter Künstlerbund

Die Entstehung seiner Pastell-Bilder schildert Eugen W. Wössner als auf- und anregenden Inspirationsprozess. Anfängliche Imaginationen verändern sich während des Malens. Entstehende Form- und Farbformulierungen sind offenbar und sichtbar gewordene Gefühle und Erinnerungen - Intrapsychisches gewinnt Bildgestalt.
Der erste Bezug des Betrachters, der sich in den Dialog mit Eugen W. Wössners Bildern einlässt, geschieht über die faszinierenden Farbkompositionen. Die ästhetisch sensiblen, oft meditativ wirkenden Bilder lassen den Beschauer die Hektik des Alltags vergessen, sie laden ein zu Ruhe und Kontemplation.
Das ausgewogene Zusammenspiel der Formen und Farben regt den Betrachter zur Introspektion an und beweist, dass das Auge mehr wahrnimmt als Bilder einer materiellen Erscheinungswelt.

Eugen W. Wössner ordnet seine Malerei der "Lyrischen Abstraktion" zu. In seinem Beruf als Architekt stand das Formale ganz im Vordergrund. Seine Malerei ist nun eine Synthese aus Farb-/Formwirkung - Farbe und Form wirken gleichsam synergetisch.